
Entspannung auf ganzer Welle
Der Elternbeirat der Realschule Hilpoltstein hat tief in die Tasche gegriffen und drei große Relax-Möbel gespendet – Landrat und Rektor testen
Stand: 02.08.2026
Schulschluss-Stress? Zumindest nicht in diesen paar Minuten, in denen Rektor Stefan Bindner und Landrat Ben Schwarz einen Test der besonderen Art vornehmen durften. Der Elternbeirat der Realschule hatte drei großformatige Relax-Bänke gespendet – was natürlich nach einer „offiziellen“ Einweihung verlangte. Und einem Ergebnis.
„Sehr angenehm“, waren sich Ben Schwarz und Stefan Bindner zur Ergonomie der Liegen einig. Zudem überzeugte die Qualität: Lärchenholz, hochwertige Verarbeitung und verzinkte Beine, die ein rasches Morsch-Werden mangels Bodenkontakt verhindern sollen. „Wir haben lange recherchiert“, erzählt Elternbeiratsvorsitzende Linda Schäff. Fündig geworden sind die Hilpoltsteiner schließlich in Treuchtlingen bei der Firma Rillchen. Die hatte unter anderem die Berufsschule Weißenburg als Referenz und bietet – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – auch den Austausch einzelner Holzlatten an.
Eine weitere entscheidende Rolle spielte eine zweite Schule. „Wir haben solche Wellenliegen am Gymnasium Hilpoltstein gesehen und waren sofort begeistert“, berichtet Linda Schäff. Ein Papa aus der Elternschaft hatte den Tipp gegeben. Der kam zur rechten Zeit, schließlich bestand an der „Rea“ der Wunsch nach Sitzgelegenheiten im Freien schon länger.
Rund 4500 Euro hat „das Abschiedsgeschenk“ zum Schuljahresende gekostet. „Respekt, eine stolze Summe“, anerkannte Landrat Schwarz, selbst Vater von drei Kindern, zwei davon schulpflichtig. Die große Liege (mit einer Länge von 2,10 Metern und einer Breite von 1,80 Metern) findet sich im Eingangsbereich, eine weitere auf der Rückseite unter einer mächtigen Eiche. Dorthin soll demnächst auch die dritte (gleichfalls 1,50 Meter breit) umziehen, da die Schüler diesen Standort als ihren Favoriten ausgemacht haben.
Der Elternbeirat – zur Übergabe gekommen waren auch Kassier Wolfram Neidhardt und Schriftführerin Julia Schneider – freut sich, dass die optisch ansprechenden Möbelstücke offenbar gut ankommt und kann sich ein weiteres Engagement in dieser Richtung vorstellen. Ideen, wo vielleicht auch ein schmäleres Exemplar einen schönen Platz finden könnte, gibt es bereits…