
Nahwärmenetze im Fokus
Stammtisch zieht immer mehr Interessiert an.
Stand: 31.03.2026
Das Interesse am Stammtisch Wärmenetze im Landkreis Roth wächst deutlich: Beim zweiten Treffen am 6. März konnte die Teilnehmerzahl im Vergleich zur Auftaktveranstaltung im Herbst 2025 verdoppelt werden.
Eingeladen hatten das Regionalmanagement sowie das Klimaschutzmanagement des Landkreises Roth. Gastgeber waren diesmal Manfred Dorner, Heinz Hartl und weitere Akteure des genossenschaftlich organisierten Nahwärmenetzes in Eysölden. Nach einem Kurzvortrag von Andreas Haubner von der Firma ENERPIPE zum Thema Fördermittel erhielten die Teilnehmenden einen spannenden Einblick in den Aufbau des Wärmenetzes sowie in die Struktur der Genossenschaft. Dabei wurden auch Herausforderungen und Problemstellungen beim Aufbau sowie im laufenden Betrieb und bei der Wartung offen diskutiert.
Ziel des Stammtisches ist es, den fachlichen Austausch zwischen Gleichgesinnten zu fördern. Viele Wärmenetzbetreibende stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Planung, Aufbau, Instandhaltung und kontinuierliche Optimierung eines Wärmenetzes sind komplex und häufig mit hohen Investitionen verbunden. Der Stammtisch bietet hierfür eine wertvolle Plattform, um Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.
Während beim ersten Stammtisch noch 12 Personen teilgenommen hatten, konnte nun eine deutlich höhere Beteiligung verzeichnet werden. Aus dem gesamten Landkreisgebiet – von Kammerstein bis Greding – waren Nahwärmenetzbetreibende sowie Interessierte vertreten.
„Uns freut das große Interesse am Thema sehr“, betont Amelie Roder, Regionalmanagerin und Projektverantwortliche. Besonders erfreulich sei, dass sich auch Vertreterinnen und Vertreter dem Netzwerk angeschlossen haben, die aktuell selbst ein Nahwärmenetz planen oder im Aufbau sind.
Das nächste Treffen ist für Herbst 2026 geplant und wird eine Besichtigung des Wärmenetzes in Ebenried beinhalten. Interessierte, die Teil des Stammtisches werden möchten, können sich über den Kontakt unten ans Regionalmanagent wenden und werden gerne in den Verteiler aufgenommen.