Ein Bericht aus der Praxis

Azubi Marlon Leitermann und Pressesprecherin Petra Schoplocher gaben am Gymnasium Hilpoltstein Einblick in ihre Arbeit
Stand: 29.04.2026

Von A wie Azubi-Begrüßung bis Z wie Züchterehrung – und eine riesige Menge dazwischen: Das Feld Öffentlichkeitsarbeit am Rother Landratsamt ist groß. Das hatte das P-Seminar des Gymnasiums Hilpoltstein zwar schon selbst herausgefunden, wollte es aber doch genauer wissen und hatte sich daher Gäste eingeladen. Die konnten nicht nur aus der Praxis berichten, sondern sogar noch ein paar Tipps für den neuen Schul-Imagefilm dalassen.

Marlon Leitermann hatte sogar eine Doppelfunktion. Der junge Mann durchläuft gerade eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten – als ehemaliger Gymnasiast - und war folglich auch in Sachen Berufswahl ein guter Referent. Er berichtete von Einsätzen in verschiedenen Sachgebieten. Da er schon im Veranstaltungsbüro war, durfte er den Girls‘ und Boys‘ Day selbstständig planen. „Dieses Zutrauen in mich hat mir gutgetan“, meinte er. Der 19-Jährige hatte für die angehenden Abiturienten bei der Planung von Veranstaltungen vor allem einen Rat: Rechtzeitig anfangen und strukturiert arbeiten.

Einen anderen Part bildete Petra Schoplocher ab, die einen Überblick gab, wie sich die Behörde nach außen präsentiert. Klassisch über Zeitungsartikel, aber auch über Posts in den sozialen Medien, die Homepage, Anzeigen oder Videos. Gerade die weckten das Interesse der Schülerinnen und Schüler. Was nämlich erzeugt Aufmerksamkeit? Wie gelingt es, Zuschauer bei der Stange zu halten?  Was ist die optimale Länge für einen Clip?

Weil das Amt aber auch die Älteren im Blick hat beziehungsweise erreichen will, tat sich schnell ein Spagat auf. Einerseits müsse man versuchen, über moderne Wege die Jugend anzusprechen, anderseits dürfe man Senioren nicht vom Informationsfluss abschneiden. „Eine Herausforderung, der wir uns jeden Tag stellen“, so die Pressesprecherin. Das Schöne: Aus genau diesem Zwiespalt entwickelte sich ein reger Austausch, zu Sender-Wünschen, Nutzer-Verhalten und Erwartungen der unterschiedlichen Seiten.

Miteinander reden. Das war auch an diesem Nachmittag der Schlüssel zur Bereinigung des Vorurteils, dass „man bei der Führerscheinstelle ewig auf einen Termin warten muss“. Zum einen ist die Formulierung „ewig“ relativ, oft scheitert eine Weiterbearbeitung aber auch an fehlenden Unterlagen. Erkenntnis: Es kommt auf den Blickwinkel an und darauf, miteinander zu reden und das Gegenüber anzuhören.

Ein schöneres und nachhaltigeres Ergebnis dürfte ein P-Seminar selten gehabt haben.

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